Selbst gemacht: Physalis-Marmelade

Zwar konnte ich letztes Jahr von meinem Balkon keine Physalis ernten, aber bei meinen Eltern gedeiht diese Frucht wie blöd. Da Physalis in ihrer Pergamenthülle auch recht gut zu lagern sind, konnte ich über Wochen hinweg die süßen Früchtchen sammeln.

Am Ende der Erntezeit hatte ich ein ganzes Kilogramm Physalis geerntet und beschloss, sie in leckere Marmelade (oder „Konfitüre“, wie die EU uns weismachen will) zu verwandeln:

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Mehr Freiheit für Clio und Trixie

Hier verspätet einer der Posts, den ich eigentlich für letzten Herbst am Plan hatte:

Spoiler: Clio und Trixie erhielten eine Katzentüre auf den Balkon hinaus. Große Freude bei allen Beteiligten, nur nicht beim Geldbeutel. Aber man gönnt sich ja sonst nichts und den Kätzchen gefällt es.

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Aus der Natur: Hollerröster & Sirup

Jetzt im Herbst hat die Natur außerhalb von Balkon und Garten nochmal richtig was zu bieten. Viele Beerensträucher tragen jetzt ihre bunte Vielfalt und wenn man genau hinsieht, findet man beim Spazieren Gehen oft tolle Leckereien. Deshalb hab ich mir gedacht, ich mache eine Serie darüber, was sich im Umkreis um meine Wohnung so an Essbarem aus der Natur finden lässt.

Den Anfang macht der allseits bekannte Holunder. Die schwarzen Beeren werden etwa Mitte August reif und sind im rohen Zustand giftig bzw. unverträglich. Wenn man sie allerdings kocht, schmecken sie sehr aromatisch und lecker.

Die wohl bekanntesten Verarbeitungsformen von Holunder (vulgo „Holler“) sind Hollerröster und Hollerbeeren-Sirup. Beides habe ich heuer mal ausprobiert 🙂

Sammeln und Verlesen

Bevor ich was kochen konnte, musste ich den Holler natürlich erst pflücken. Also starteten ein Freund und ich am 1. September los. Zum Glück gibt es im Umkreis von ca. 1 km um meine Wohnung viele Hollerbüsche, zum Beispiel entlang des Bruckner-Wanderweges (den kann ich übrigens sehr empfehlen für alle, die beim Spazieren Gehen gerne noch was lernen). Insgesamt waren wir etwa 1,5 Stunden zu Fuß unterwegs und füllten dabei zwei Eimer mit den Fruchtständen der Hollerbüsche.

Zwischendurch regnete es uns etwas ein, aber das Ergebnis konnte sich trotzdem sehen lassen:20190901_114543

Die reifen Hollerbeeren mussten wir danach in mühevoller Kleinarbeit von den Rispen herunterstreifen und von den vertrockneten oder noch nicht reifen Beeren trennen. Das dauerte ganz schön, insgesamt saßen wir etwa dreieinhalb Stunden am Boden und verlasen die Beeren. Dabei leisteten uns natürlich Clio und Trixie Gesellschaft, die ganz enttäuscht waren, dass sie nicht mit den Beeren spielen durften. Da diese im rohen Zustand nicht verträglich sind, war das leider nicht möglich.

Am Ende der Mühen hatten wir eine Schüssel mit etwa 1,5 kg Hollerbeeren beisammen: 20190901_140458

Die Beeren teilte ich auf, da ich nicht nur Hollerröster, sondern auch Hollerbeeren-Sirup ausprobieren wollte. Ein Freund brachte mich auf die Idee und sie hörte sich echt lecker an. Und so geht’s:

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Selbst gemacht: Kinderleichte Tomaten-Basilikum-Sauce

Im August wurden nach und nach die Tomaten auf meinem Balkon reif. Roh esse ich sie eigentlich nicht besonders gerne (außer Cocktail-Tomaten, die sind immer sehr lecker), deshalb habe ich die Tomaten eine Weile lang an den Stauden hängen lassen, damit eine gute Menge an reifen Tomaten zusammenkommt:

Letzte Woche hatte ich dann gut 1 Kilogramm Tomaten unterschiedlicher Art zusammen. Da ich das Basilikum heuer auch noch nicht abgeerntet hatte, pflückte ich das dazu und verarbeitete alles zu einer leckeren und wirklich einfachen Tomaten-Basilikum-Sauce. Hier das Rezept:

Zutaten

  • ~1 kg Tomaten
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Etwas Pflanzenöl
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika,…)
  • 1 Bund frisches Basilikum
  • Optional 1 Zwiebel
  • Optional 1 Schuss Tomatenmark aus der Tube

 

Zubereitung20190903_235513

1.) Die Tomaten und das Basilikum waschen und klein schneiden. Anschließend in einer Schüssel vermengen.

2.) Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken.

20190904_0004363.) Zwiebel- und Knoblauch-Stücke mit etwas Öl ein paar Minuten anbraten. Nicht braun werden lassen.

4.) Die gewürfelten Tomaten dazugeben und umrühren.

5.) Die Mischung etwa 10 Minuten lang weich kochen.

20190904_0044456.) Alles leicht durch-pürieren (mit dem Pürierstab, damit keine zu großen Tomatenstücke mehr in der Sauce sind.

7.) Die pürierte Sauce ca. 20 Minuten lang weiterköcheln lassen. Ab und zu umrühren, damit sie nicht anbrennt. Nach belieben würzen.

8.) In der Zwischenzeit saubere Gläser mit Deckel vorbereiten. Am besten nochmal mit Spülmittel auswaschen, damit sie auch wirklich steril sind.

9.) Die Sauce abschmecken und im köchelnden Zustand langsam ein Glas nach dem anderen befüllen. Den Deckel sofort draufgeben, damit die Hitze nicht entweichen kann.

10.) Optional die Gläser auf dem Kopf stehend auskühlen lassen. Das hilft dabei, das Vakuum zu erzeugen. Heutzutage wegen den Weichmachern im Deckel, die sich durch die Hitze rauslösen können, vermutlich nicht mehr zu empfehlen, ich mach’s aber trotzdem noch so.20190907_215559

Am Ende bekam ich aus meinem Kilo Tomaten gut 800 ml Sauce in 5 kleinen Gläsern raus. Freu mich schon, wenn ich sie im Winter auf die Nudeln draufgeben kann :).

Top 3 Lieblingsspielzeuge von Clio und Trixie zum Weltkatzentag

Heute ist der Weltkatzentag und zur Feier dieses schönen Tages möchte ich euch die drei absoluten Lieblingsspielzeuge meiner beiden Mädels vorstellen. Es muss dabei gar nicht besonders schick oder teuer zugehen, sondern ich habe festgestellt, dass den beiden die einfachsten Dinge schon reichen.

Platz 3: Eierkarton mit Leckerli

Dieses einfache Geschicklichkeitsspiel regt besonders Clio zu Höchstleistungen an. Ich packe dazu einfach in einen leeren Eierkarton einige gut riechende Leckerli hinein und mache den Karton zu. Dann stelle ich ihn auf den Boden und Clio versucht, den Karton aufzumachen und an die Leckerli zu kommen.

Manchmal schafft sie es, den Karton zu öffnen, ohne ihn zu zerstören, aber meistens klafft danach ein Loch darin. Manchmal lässt sie aber auch Trixie die Arbeit tun und erntet dann die Früchte der harten Arbeit:

Platz 2: Überreste eines Spielstabes

Man kennt ja die üblichen Spielstäbe mit Federn und knisternden Bändern an der Spitze. Während solche Spielstäbe meine beiden durchaus auch unterhalten können, wird der endgültige Zweck davon bei Trixie erst dann erreicht, wenn der Stab ausgedient hat und nur noch ein paar kurze Federn und die knisternden Bänder übrig sind:

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Trixie liebt es, diese Überreste der Spielstäbe zu apportieren. Sie bringt sie mir sogar in der Früh ins Bett und stupst und gurrt mich an, weil ich sie werfen soll. Wenn sie der Meinung ist, es muss jetzt gespielt werden, dann bringt sie mir die Quaste einfach direkt vor die Füße und schaut mich erwartungsvoll an:

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Und kaum werfe ich die Quaste, läuft sie auch schon hinterher und bringt sie ganz brav zurück:

Platz 1 – Weiterlesen 😉

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Katzeneis für überhitzte Gemüter

In den letzten Wochen war es sehr heiß in Österreich, mit bis zu 36 Grad Lufttemperatur. Durch die Südwestlage meines Balkons hatte es bei mir gleich mal 45 Grad, wenn die Sonne am Nachmittag voll hin schien.

Natürlich wollten Clio und Trixie trotzdem nach draußen und lagen dann auf den warmen Fliesen herum. Damit sie nicht überhitzten, stellte ich ihnen einen Katzenbrunnen sowie feuchte Handtücher zur Verfügung. Und irgendwann entdeckte ich auf www.artgerechtes-katzenleben.de die Idee, Eis für Katzen herzustellen.

Toll, das musste ich natürlich gleich ausprobieren.

Zutaten und Zubereitung

Ich habe das Rezept ein bisschen abgewandelt, da ich noch einige Probepackungen von diversen Katzensnacks zuhause hatte:

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Diese quetschte ich in den Standmixer und gab noch etwas Wasser dazu, damit es nicht zu dickflüssig wird. Dann schön für ein paar Minuten mixen, bis die Mischung cremig wurde:

Zum Einfrieren füllte ich die Masse in Schnapsstamperl, damit die Portion nicht zu groß wurde, die fror ich für eine Nacht im Gefrierfach ein:

Bewertung durch Clio und Trixie

Das Eis ist super angekommen, am besten zeigt das dieser Video-Beweis:

Zur Zeit haben wir zum Glück eine kleine Abkühlungsphase, aber so ein Eis mache ich auf jeden Fall wieder, wenn es wieder so heiß wird.

Selbst gemachte Erdmandelmilch

Da ich ja Ende letzten Jahres meine erste Erdemandel-Ernte eingefahren habe, wollte ich bald mal das in Spanien besonders beliebte Getränk „Horchata de Chufa“ (Erdmandelmilch) ausprobieren. Dabei handelt es sich um einen Extrakt von gemahlenen Erdmandeln, dem Wasser und etwas Zucker zugesetzt wird.

Wie das Getränk geworden ist, erfahrt ihr hier.


Arbeitszeit: Ca. 1 Stunde reine Arbeitszeit, mehrere Stunden Wartezeit

Zutaten:

  • Ca. 100 Gramm getrocknete Erdmandeln
  • Ca. 700 ml Wasser
  • Ca. 70 Gramm Zucker
  • Zimt
  • Standmixer, Sieb

Zugrunde liegendes Rezept (abgewandelt): https://www.enforex.com/spanisch/kultur/horchata.html 


Zubereitung

Am Freitag Nachmittag begann ich mal damit, die getrockneten Erdmandeln ordentlich zu wässern. Ich füllte sie in zwei Gläser mit Deckel und bedeckte sie komplett mit Wasser. Nach 24 Stunden hatten sie etwa das doppelte an Volumen erreicht und sich schön voll gesogen:

Am Samstag Nachmittag füllte ich die voll gesogenen Erdmandeln mit etwa 30% des Wassers in den Standmixer und mixte sie in einigen Durchgängen (mit zwischenzeitlichem Umrühren) zu einer cremigen Paste, die wunderbar nussig roch:

Nach dem Zerkleinern goss ich die Paste mit etwa 500ml Wasser auf und stellte sie für einige Stunden in den Kühlschrank:

In der Nacht fügte ich dann noch den Zucker und etwas Zimt hinzu und rührte einige Minuten kräftig um, bis dieser sich aufgelöst hatte. Danach kam die Mischung wieder in den Kühlschrank.

Am Sonntag Nachmittag war es dann so weit, dass ich die Mischung mit einem Sieb ordentlich aussieben konnte. Das daraus entstandene Getränk sieht sogar recht appetitlich aus, ein bisschen wie Schokomilch:


Der Geschmackstest

Die Erdmandelmilch schmeckt hervorragend. Sie ist vielleicht etwas süß geraten, aber im Abgang schmeckt sie ganz toll nach Mandeln und ist wunderbar erfrischend. Das Wetter hat zum Glück auch mitgespielt und so saß ich mit meinem Drink am Balkon in der Sonne und entspannte mich nach dem anstrengenden Auspflanzen.

Die übrig gebliebene Mandel-Paste vom Siebe-Durchgang setzte ich am Sonntag spontan ein zweites Mal mit 500ml Wasser und 40 Gramm Zucker an (versuchsweise). Auch diese Mischung schmeckte nach 24 Stunden im Kühlschrank und neuerlichem Aussieben ganz lecker und war dann auch weniger süß. Sogar Trixie wollte davon naschen, so gut war das 🙂

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Insgesamt gingen sich etwa 1 Liter reine Erdmandelmilch in zwei Durchgängen aus, die ich über 3 Tage hinweg genießen konnte.

Für die Zukunft

Mit der nächsten Ernte werde ich womöglich noch ein drittes Mal Ansetzen probieren, bin gespannt wie weit ich die Erdmandeln „strecken“ kann. Erdmandelmilch werde ich auf jeden Fall wieder machen.

Die Wartezeit zwischen den einzelnen Arbeitsschritten kann man vermutlich um einiges verkürzen. Ich würde die Erdmandeln nicht unter 12 Stunden im Wasser quellen lassen, aber die Zeit zwischen Zermahlen, Zucker Zugeben und Sieben kann man sicher auf die Hälfte reduzieren.

Alles neu macht der Mai – auch den Balkongarten

Nach 4 grauslich kalten Wochen hatte ich dieses Wochenende endlich Zeit, meine Jungpflanzen in ihre finalen Balkontröge einzupflanzen. Hier ein paar Impressionen der 3-tägigen Gartel-Wut.

Die richtige Erd-Mischung

Dieses Jahr probiere ich folgende Mischung für die großen Pflanztröge (für Physalis, Gurken, Wurzelgemüse und Tomaten):

  • Kompost von der Kompostieranlage
  • Bio-Erde vom hiesigen Supermarkt
  • Naturerde von der hiesigen Gärtnerei
  • Einige Handvoll Hornspäne

Für die Kräuter, Wurzelgemüse und Erdmandeln habe ich ordentlich Sand von der Kompostieranlage untergemischt, um die ganze Sache lockerer zu halten.

Katzen und Erde

Da meine Kätzchen ja das Graben in der Erde lieben und so ein Blumentopf sich schon mal als Katzenklo anbietet, habe ich mir im Lagerhaus eine Unkrautschutz-Decke aus Schafwolle gekauft, die ich über die lose Erde drübergelegt habe. In die Decke schnitt ich Löcher wo die Pflanzen rausschauen sollten und pflanzte dann direkt durch diese Löcher durch:

Die Schafwolldecke hat nicht nur den Effekt, dass die Katzen jetzt nicht mehr die Erde umgraben und am ganzen Balkon verteilen können, sondern hält auch schön das Wasser und schützt so die Erde vor dem Austrocknen. Bin gespannt, wie gut das funktioniert.

Aufteilung der Pflanzen

Hängender Salat- und Kräutergarten

20190525_140027Um wie angekündigt den vertikalen Platz am Balkon zu nutzen, setzte ich meine diversen mehrjährigen Kräuter in 2 Blumenampeln. 4 Liebstöckelpflanzen (für eine leidenschaftliche Suppen-Kocherin wie mich Pflicht) kamen zusammen in die eine, ein Thymian und ein Oregano zusammen in die zweite.

Schon vor Monaten habe ich im Blog von Dachgemüse einen interessanten Beitrag über Vertical Gardening in der Ikea-Hängeaufbewahrung gesehen. Wollte ich auch versuchen, habe bei Ikea auch das passende Teil, eine Hängeaufbewahrung mit 16 Taschen (in Österreich als „STUK“ erhältlich) gesehen. Ich hab mich entschieden, die ganze Sache am Balkongeländer zu befestigen, darum habe ich die unteren beiden Taschenreihen kurzerhand umgelegt und festgenäht und dann meinen Pflücksalat in die 8 verbliebenen Taschen gepflanzt:

Erdmandeln, Erdmandeln, Erdmandeln

Die Erdmandeln, die dieses Jahr hervorragend aufgegangen sind, habe ich in 3 Pflanzkisten fürs Balkongeländer eingesetzt. Da Clio und Trixie total auf das Gras abfahren und das am Liebsten gleich auffressen würden, hängen die Kisten an der Außenseite des Balkons, wo die Kätzchen dank Katzennetz nicht rankommen:

Wurzelgemüse im Blumentopf

Da ich dieses Jahr auch rein experimentell ein paar Karotten und Wurzelpetersilie in kleinen Töpfchen vorgezogen habe, handelsübliche Blumenkisten aber zu niedrig für solche Wurzeln sind, habe ich die Wurzelpetersilie kurzerhand in 2 Blumentöpfe gepflanzt. Karotten habe ich die Sorte „Pariser Markt 4“, die sind klein und rund und passen deshalb in eine Blumenkiste.

Gute Nachbarschaft: Tomaten und Basilikum

In meinen beiden Balkon-Hochbeeten und 3 zusätzlichen 35cm-Töpfen habe ich meine Tomaten- und Basilikumpflanzen untergebracht. Insgesamt 3 Basilikum und 2x Balkontomate, 2x Rote Cocktail-Tomate, 2x Black Cherry Cocktail-Tomate, 2x gelbe Hängetomate, 2x Tigerella, 2x Andenhorn und 1x Ochsenherz haben darin Platz gefunden:

Gurken und Salat

In meinen großen Trog mit eingebautem Spalier fanden klarerweise die mexikanische Minigurke und eine der wenigen aufgegangenen Feldgurken Platz. Die Feldgurke ist bereits seit einer Woche am Blühen, bin gespannt darauf.20190526_144844

Als Unterpflanzung für die Gurken habe ich nochmal 3 Reihen Feldsalat (Vogerlsalat) gesät, bin gespannt ob der aufgeht. Dazu habe ich in die Schaffell-Decke einfach Schlitze geschnitten und direkt darunter die Samen versenkt.

 

Physalis und Kürbis im linken Eck

Auf der kleineren, linken Seite meines Balkons pflanzte ich 5 Physalis in eine 80cm-Blumenkiste. Die Blumenkiste wird schön beschattet vom großen 50x50x50cm-Topf, in dem 2 Hokkaido-Kürbisse ihre Heimat fanden. Ich hoffe, dass dadurch die pralle Sonne nicht so extrem auf die Physalis draufscheint und die Pflanzen weniger schwitzen müssen.


Jetzt kann dem Sommer nichts mehr im Wege stehen (außer dem Wetter). Ich freue mich schon auf die Ernte dieses Jahr 🙂

Selbst gemacht: Anzuchtkäfig als Katzenschutz

Ihr wisst wahrscheinlich, wie Wohnungskatzen sich verhalten, wenn Sie Pflanzen oder, noch besser, Erde vorgesetzt bekommen?

Ungefähr so:

Oder gar so:

Auf jeden Falls lassen Clio und Trixie keine Gelegenheit aus, Blumentöpfe auszuleeren und Pflanzen anzuknabbern.  Das verträgt sich natürlich wenig mit meinen Ambitionen, heuer wieder Gemüsepflanzen für den Balkon am Fensterbrett vorzuziehen.

Die Lösung? Selbst gemachte Anzuchtkäfige, die den Pflänzchen in der ersten Zeit genügend Licht und Wärme ermöglichen, die Katzen aber effektiv davon fernhalten:

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Fertiger und halbfertiger Anzuchtkäfig

Mein Vater hat mich wie schon bei vorherigen Heimwerker-Projekten, tatkräftig unterstützt. Danke, Papa 🙂

1.) Planung

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Frohe Weihnachten 2018

Heute ist Weihnachten, alle Geschenke sind verpackt, die vierte Kerze brennt am Kranz und alle warten auf das Christkind.

Aus gegebenem Anlass mache ich mal Pause vom Schnelldurchlauf des Jahres 2018. Nur eines möchte ich hier noch dokumentieren: Durch die neuen Kätzchen habe ich heuer davon abgesehen, einen eigenen Christbaum in der Wohnung aufzustellen, denn das hätte zwar für die beiden einen Riesenspaß bedeutet, aber auch für kaputten Schmuck und einen riesigen Saustall gesorgt. Also habe ich mich entschieden, meine Wohnung auf andere Weise katzensicher zu dekorieren, damit trotz der Rabauken auch etwas Weihnachtsstimmung aufkommt.

Katzensichere Weihnachtsdeko

Mit jungen Katzen ist der einzig wirklich sichere Weihnachtsschmuck der, der hoch oben angebracht ist. Dafür bieten sich Vorhangstangen hervorragend an, denn sie sind (für gewöhnlich) außer Reichweite für die Katzen und bieten gute Befestigungsmöglichkeiten für Zweige und Schmuck.

Ich habe zur Dekoration Tannenzweige verwendet. Die Tannenzweige habe ich spiegelverkehrt aneinandergelegt und die beiden Stämme fest mit Blumendraht umwickelt um die Zweige zu verbinden. Dann habe ich den 40 Jahre alten Holzschmuck meiner Mutter sowie verschiedene Zapfen, Schleifen, Kugeln und selbst getrocknete Orangenscheiben an den Zweigen befestigt. Den Schmuck habe ich in drei verschiedenen Farben passend zu den Vorhängen und dem Ambiente im Raum gewählt:

  • Wohnzimmer: Passend zu den rot-weißen Vorhängen habe ich rote und silberne bzw. weiße Kugeln und Schleifen und roten Holzschmuck verwendet.
  • Esszimmer: Passend zu den Orange-Braunen Vorhängen habe ich hier eher mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen oder selbst getrockneten Orangenscheiben* gearbeitet.
  • Schlafzimmer: Passend zu den blauen Vorhängen habe ich vorwiegend blauen Holzschmuck, aber auch gelbe und bunte Stücke verwendet.

Am Ende habe ich die Zweige über die Stehleiter zu den Vorhangstangen hochgehievt und dort erst mal in der Mitte mit Spagat befestigt, damit sie nicht mehr runterfallen. Dann habe ich die Abzweigungen arrangiert und die Zweige zu den Spitzen hin noch drei oder vier Mal festgebunden. Der anstrengendste Teil war das Hochhalten der Zweige während des ersten Festbindens. Für mich doppelt schwierig, weil ich mich auf Leitern nicht unbedingt in meinem Element fühle und deshalb auch ein bisschen vor Angst schwitzte.

Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen:

*Orangenscheiben trocknen

  1.  Das Backrohr auf 90°C vorheizen.20181124_131419
  2. Eine ganze Orange (mit Schale) in ca. 6mm breite Scheiben schneiden.
  3. Die Orangenscheiben auf dem Rost des Backrohrs verteilen. Am Besten unten was unterstellen, damit der Saft aufgefangen wird.
  4. Die Backofentür schließen und wenn möglich leicht anspreizen, sodass die feuchte Luft entweichen kann.
  5. Auf Umluft schalten und die Orangenscheiben trocknen lassen.
  6. Bei 90°C und leicht geöffneter Tür dauert es etwa 4  Stunden, bis die Scheiben völlig ausgetocknet sind.

Wenn ihr mehr Zeit habt, könnt ihr die Orangenscheiben auch einfach an einem warmen Platz in Haus oder Wohnung an der Luft trocknen lassen.

Mit einer Nadel lässt sich dann leicht ein Faden in die Scheiben einziehen, damit ihr sie aufhängen könnt.

Bastelspaß auch für Katzen

Das Schöne an solchen Bastelarbeiten ist natürlich, dass die Miezen auch alles begutachten und „mithelfen“ können:

 

In diesem Sinne,

FROHE WEIHNACHTEN!