Ein Blog erwacht aus dem Winterschlaf

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Letzten Herbst hatte ich noch einige Blog-Posts in der Pipeline, die ich gerne mit euch geteilt hätte. Doch dann tat ich etwas, das dem frohen Geschreibsel einen ziemlich abrupten Abbruch tat – ich fing an, berufsbegleitend zu studieren. Zwischen Abgabeterminen, Studienzeit und meinem regulären Job blieb leider keine Motivation für den Blog übrig. All zuviel zu berichten gab es wegen der Winterpause am Balkon ja auch nicht. Man möge mir verzeihen.

Aaaaber – 2020 ist ein neues Jahr, in dem es wieder viel neues zu probieren gibt, also entstaube ich auch den Blog wieder. Zum Anfang gebe ich euch hier einen Überblick über die wichtigsten „Lessons Learned“ aus dem vergangenen Jahr.

Lektionen aus 2019

  1. Die Physalis, die letztes Jahr überhaupt keine Früchte angesetzt haben, brauchen mehr Wasser. Es reicht nicht, sie einmal am Tag zu gießen, während der heißen Tage im Sommer brauchen sie zweimal ordentlich Wasser.
  2. Die Kürbisse, die ja 2019 ordentlich mit Mehltau zu kämpfen hatten, brauchen vorbeugenden Schutz gegen diese perfide Krankheit. Die Behandlung mit Wasser-Backpulver-Öl-Gemisch hat zwar gegen den Pilz geholfen, aber das Blütenwachstum extrem eingeschränkt. Ich werde deshalb dieses Jahr eine vorbeugende Stärkung der Pflanzen mit Schachtelhalm-Sud probieren. Dieser soll die Wände der Blätter stärken und es dem Pilz schwerer machen, Fuß zu fassen.
  3. Karotten gehören nicht auf den Balkon, und vor allem nicht in ein normales Blumenkistel. Auch nicht, wenn es kleine runde „Pariser“ Karotten sind. Mit den Dingern hatte ich dieses Jahr nur Probleme:
    • Sie bekamen massiven Lausbefall
    • Trixie verwendete sie als Bett und drückte das Grün ordentlich platt
    • Die Wurzeln wollten sich nicht recht ausbilden.
  4. Liebstöckel mag die Bedingungen am Balkon auch nicht. Er vegetierte den ganzen Sommer über mickrig vor sich hin. Liebstöckel werde ich am Balkon nicht mehr anbauen.
  5. Wurzelpetersilie ist in Blumentöpfen auch nicht ganz happy. Auch die Wurzelpetersilie bekam milden Lausbefall (den ich gut in den Griff bekam) und die Wurzeln, die die Pflanzen ausbildeten, waren leider alles andere als schön. Sehr kurz, sehr verzweigt und beinig, kaum Ertrag. Ich hab sie zwar für eine Suppe verwenden können, aber das Ergebnis hat mich trotzdem enttäuscht.

Die wichtigste Lektion ist allerdings, dass ich meine Zeit besser einteilen muss. Mit dem Studium ist ein großer Zeitaufwand verbunden, den ich im nächsten Semester besser in meinen Alltag integrieren muss, um neben Arbeit und Studium auch noch Zeit für die schönen Dinge des Lebens (Gärtnern und Katzen) zu haben.

Gerade Clio und Trixie haben im November und Dezember sehr darunter gelitten, dass ich mich mit an den meisten Abenden mit Lernen und Hausaufgaben beschäftigen musste und kaum Zeit für sie hatte. Ich möchte 2020 wieder mehr Beschäftigungsmöglichkeiten mit den beiden erkunden und dafür ist effektives Zeitmanagement das Wichtigste.

Wünscht mir Glück, das wird ein hartes Jahr.

Autor: Paws on the Balcony

Mitbewohnerin von zwei Katzen und leidenschaftliche Balkongärtnerin.

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