Zwischenstand nach 4 Wochen

Seit dem finalen Auspflanzen sind ca. 4 Wochen vergangen, außerdem war ich zwei Wochen auf Urlaub, also ist es Zeit, die bisherige Entwicklung der Pflanzen etwas näher zu betrachten.

The Good…

Die Tomaten und das Basilikum sind ordentlich in die Höhe geschossen und haben bereits ihre ersten Blütenansätze entwickelt. Auch die Erdmandeln sind ordentlich buschig geworden:

(Leider ist Mitte der Woche ein Blumentopf auf die Andenhorn-Tomaten drauf gefallen und hat eine der beiden Pflanzen fast komplett geköpft. Mittlerweile bilden sich schon wieder Geiztriebe, von denen ich einen einfach auswachsen lassen werde, damit ich auch von der beschädigten Pflanze noch Früchte bekomme.

Die Kürbisse und Physalis sind gut gewachsen. Bei den Physalis haben sich noch keine Fruchtansätze gebildet, aber das wird schon noch. Die Kürbisse produzieren einstweilen nur männliche Blüten, die weiblichen entwickeln sich erst später. Sogar die halb tote Geranie hat sich erholt und bildet wieder Blüten:

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Den Karotten geht’s auch gut, außer die Kätzchen trampeln sie mal wieder nieder. Auch die Kräuter in ihren Blumenampeln sind recht glücklich und wachsen brav. Und auch der Pflücksalat in seiner Geländer-Aufhängung ist schön gewuchert:

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The Bad…

Die Wurzelpetersilie hat während meines Urlaubs leider einige Blattläuse angezogen. Zum Glück habe ich diese schon am Tag nach der Rückkehr entdeckt und gleich alle zerquetscht. Seitdem mache ich jeden Tag mindestens einmal Lauskontrolle, somit lassen sie sich recht gut in Schach halten.

And the Ugly

Sowohl an Gurken als auch an den Kürbissen hat sich (wahrscheinlich) Falscher Mehltau entwickelt – eine gemeine Pilzerkrankung, die die Blätter sowohl an der Blattober- als auch an der Blattunterseite mit weißem Belag überzieht und den Pflanzen langsam die Kräfte aussaugt.

Zur sofortigen Bekämpfung habe ich die am stärksten befallenen Blätter entfernt. Danach habe ich versucht, dem Pilz mit einem Milch-Wasser-Gemisch an den Leib zu rücken, das ich auf die Blätter gesprüht habe. Da es sich aber um einen Falschen Mehltau handelt und die Milch-Wasser-Mischung anscheinend eher für Echten Mehltau zu verwenden ist, hat das gleich zu einem erneuten Ausbruch des Pilzes auf den nassen Blättern geführt. Ups.

Als nächstes versuche ich es mit Besprühen mit einer Backpulver-Wasser-Öl-Mischung, die anscheinend als biologisches Fungizid wirken soll. Hoffentlich führt das nicht auch noch zu einem Rückfall. Die letzte Möglichkeit ist dann noch, dass ich aus Ackerschachtelhalm einen Sud herstelle – der soll auch gegen Falschen Mehltau ganz sicher wirken.

Bin gespannt, ob ich die Sache in den Griff bekommen kann, oder mich wohl oder übel von meiner Gurke verabschieden muss. Das wäre recht schade, vor allem wo sie jetzt gerade anfängt, die ersten weiblichen Blüten zu entwickeln und damit für die Befruchtung bereit wird. Dazu aber später mehr (außer der Mehltau besiegt sie).

 

Autor: Paws on the Balcony

Mitbewohnerin von zwei Katzen und leidenschaftliche Balkongärtnerin.

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